Projekt-Müllmenschen

Ein Zitat, was ich mal gelesen habe, besagt, „Wer durch eine Kamera schaut, sieht die Welt mit anderen Augen“ (Urheber ist mir nicht bekannt) So geht man also durch die Welt als leidenschaftlicher Naturfotograf. Natürlich fern von Waldwegen, immer schön mitten rein.  Doch das Erste, was man 5 bis 10 m neben den Wegen findet, ist der Wohlstand der Menschheit.  Nicht nur das die Wälder übersät sind von Servietten und Papiertaschentüchern, die von der Erleichterung vieler Spaziergänger zeugen. Nein, auch alte Haushaltsgeräte, Fernseher, leere Flaschen usw. liegen querbeet zwischen den Heidelbeeren.

So denkt man sich also als Naturfotograf ein Motiv gefunden zu haben, stellt die Kamera auf und sieht durch den Sucher. Was sieht man? Müll. Nicht nur einmal musste ich erst den Unrat anderer bei Seite schaffen, um dann das gewünschte Foto machen zu können.

Um den Menschen einmal zu zeigen, wie widerlich er mit der Natur umgeht, habe ich hier angefangen Bilder zu sammeln, von dem Müll, den andere im Wald liegen lassen. Ja scheinbar sogar extra dorthin schaffen. Wie sonst kommt ein alter Fernseher in den Wald? Bedenkt man die Tatsache, dass man solchen Müll kostenlos abholen lassen kann. Stattdessen lädt man es in sein Auto und fährt es in den Wald? Die Dummheit mancher Menschen ist eben nicht nachvollziehbar.

Ich werde jetzt nicht jedes Taschentuch oder jede Kippe fotografieren, dennoch lohnende Müllhaufen, die immer wieder zeigen wie ignorant und rücksichtslos die Menschheit mit der Natur umgeht.

Normalerweise wünsche ich an dieser Stelle gern „viel Spaß beim Anschauen“, aber hier sollte man lieber nachdenken, über das was man sieht.