{ Fotografie - Design - 3D-Printing }

Adobefreie Zone

Nach dem ich nun Photoshop schon vor längerem durch ersetzt habe, habe ich nun Lightroom durch Corel AfterShot Pro 3 ersetzt. Ab sofort herrscht hier also adobe-freie Zone. Was heute AfterShot Pro 3 heißt, kennen einige sicher noch als Bibble. Einst ein Projekt, was von Bibble Labs betrieben und 2011 von Corel gekauft wurde. So wurde das Projekt Bibble eingestellt und als AfterShot Pro neu auf den Markt gebracht.

 

 

Einiges heißt anders, es arbeitet anders und man muss sich doch ein wenig umgewöhnen. Aber es arbeitet schneller, kann mit einer menge kostenloser Plugins erweitert werden und man bekommt auch Updates eingespielt. Das war eine Weile lang bei Corel nicht unbedingt selbstverständlich.

Der Hauptgrund für den Wechsel war aber Adobes Abo-Prinzip, was vielen unter den Nägeln brennt. Es hat mich schon eine ganze Weile sehr genervt, dass ich jeden Monat erneut 11,98 € für ein Fotografen-Abo zahlen soll. Gut, man hat immer die aktuelle Version. Aber mal ehrlich, merkt man etwas von den ganzen immer wieder kehrenden Aktualisierungen? Für mich hatte sich nichts geändert. Mit Photoshop hatte ich nie gearbeitet und Lightroom brauchte Jahre um endlich mal die Datenbank beim Start schneller zu laden. Und als es dies konnte, war es auch nicht der Brüller.

AfterShot Pro 3 muss man nur einmal kaufen und fertig. Sollte einmal eine neue Version erscheinen, dann bekommt man ein Upgrade, was etwas günstiger ist. Das bezahlt man aber auch nur einmal. So mag ich das.  Da ich als Naturfotograf keine Abgabetermine habe und auch sonst eher selten jemand dringend auf Fotos wartet, hatte ich natürlich keine Mühe und die Zeit dazu umzusteigen. Als kleine Zugabe bekommt man die Installationsdateien für Windows, Mac und sogar für Linux. So würde noch nicht einmal einem Systemwechsel etwas im Wege stehen.

Leider muss man aber auch sagen das Corel oft schlecht geredet wird, unberechtigter Weise.  Der Umgang ist nicht so gravierend anders als das man damit nicht vernünfig arbeiten könnte. Letztendlich entscheidet nicht die Software über die Qualität der Bilder, sondern die Fähigkeit des Fotografen.

Vielleicht motiviert dieser kleine Artikel ja den einen oder anderen sich auch von der Abo-Politik von Adobe zu verabschieden. Ich persönlich bin sehr gespannt wie sich AfterShot weiter entwickelt. Wer neugierig geworden ist kann sich eine 30 Tage Testversion installieren um sein eigenes Urteil zu fällen.

 

 

 

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